Ana Lessing Menjibar
Perpetual Archive
Tanz/Performance
Hochzeitssaal
Wenig Sprache

Ana Lessing Menjibar experimentiert in Perpetual Archive mit dem kulturellen Erbe, das mit ihrem Background im Flamencotanz verbunden ist: In Anlehnung an Beuys‘ Motto „zeige deine Wunde“ kann der Flamenco als eine Kunstform mit kathartischem Potenzial betrachtet werden – eine kollektive Übereinkunft, auf die Wunde des Einzelnen zu blicken und so miteinander zu verschmelzen. Durch Emotion und Teilhabe setzt Flamenco die transformative Kraft frei, Schmerz in Energie und Empowerment zu verwandeln. Menjibar schöpft aus ihrem persönlichen Archiv an körperlichen Erinnerungen und Gedankengebilden und schafft einen poetischen Raum zwischen Formalität und Ekstase.

Bei Fragen oder für Informationen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich bitte an Gina Jeske unter oder 030 27 89 00 35.

ANA LESSING MENJIBAR ist eine deutsch-spanische Performerin, Tänzerin und bildende Künstlerin, geboren und aufgewachsen in Berlin. In ihrer Arbeit verwebt sie Körper und Klang in multimedialen Installationen, um poetisch-surreale Welten zu konstruieren, die eine Reihe von Zuständen offenbaren. Sie erforscht das transformative Potenzial des Flamenco im Kontext von Performance und zeitgenössischem Tanz. Neben dem Flamencotanz studierte sie Visuelle Kommunikation an der UdK Berlin und absolvierte den Master Solo/Dance/Autorship am HZT-Berlin.

Philipp Kullen studierte Perkussion und Schlagzeug an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Er ist seit 2005 als professioneller Musiker europaweit auf Tour – für Musik unterschiedlicher Stilarten: von Jazz über Flamenco bis hin zu elektronischer Musik. Von 2009 bis 2011 erforschte er im Studium Sound Studies an der Universität der Künste in Berlin die Möglichkeiten eines kreativen Umgangs mit Klang und Raum. Seit 2009 realisierte er mehrere experimentelle Sound-Arbeiten, Klanginstallationen und Klangperformances in Berlin, u. a. im Rahmen der Transmediale 2010 und beim Festival klangstaetten 2012 in Braunschweig. Er arbeitet zudem als Musiker am Berliner Ensemble in Inszenierungen von Jean Bellorini und Robert Wilson sowie am Konzerthaus Berlin mit Nico and the Navigators.

KONZEPT, CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Ana Lessing Menjibar KOMPOSITION Ana Lessing Menjibar, Philipp Kullen MUSIK Philipp Kullen DRAMATURGIE Vera Fenyvesi Köppern DRAMATURGISCHE BERATUNG Sandra Umathum KOSTÜM Eric Winkler BÜHNE Ana Lessing Menjibar LICHT Joseph Wegmann TECHNISCHE LEITUNG Nikola Pieper MENTOR:INNEN Sandra Umathum, Jeremy Wade, Monica Bonvicini

Eine Produktion des HZT-Berlin, mit besonderer Unterstützung von Sandra Noeth, Rhys Martin, Sophia New, Nik Haffner und Angela Schubot. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und den Paul Studios. Die 30. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Tanzfabrik Berlin e.V., Theaterhaus Berlin Mitte und Förderband e.V./Berliner Spielplan Audiodeskription. Medienpartner: taz. die tageszeitung