Layton Lachman/Samuel Hertz
DOOM
Tanz/Performance
Festsaal
PREMIERE
Wenig Sprache

DOOM – eine durational performance in Form eines Drone/Doom-Metal-Konzerts in einer sich ständig verändernden Umgebung aus Haar und Körper. DOOM – das Anprangern von Missständen und die Übersetzung dieser Missstände in ein grollendes Knäuel. DOOM – die Vorahnung von Klängen, die uns erschüttern und dazu zwingen, nach der Verbindung zwischen den Dingen zu suchen, die wir gewöhnlich getrennt halten. Um uns herum schlägt die Apokalypse ihre Blüten, aber DOOM zeigt uns einen nicht-fatalistischen Weg, wie wir unsere Umgebung erspüren, auf die Menschen im Raum achtsam reagieren und sie ergründen können. Beleuchtet von Sandra Blatterers TOGETHER ALONE-Skulpturen bewegen sich vier Performer:innen durch eine fragile Landschaft aus Chaos, Magie und Zerfall – die durch pausenloses Tanzen oft noch verstärkt und verzerrt wird.

Bei Fragen oder für Informationen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich bitte an Gina Jeske unter oder 030 27 89 00 35.

LAYTON LACHMAN entwickelt Performances, die in der Somatik wurzeln, und lenkt diese Erfahrungen in immersive, sensorisch komplexe Welten. Layton engagiert sich für eine Tanzpraxis, die sich auf Gruppenstudien, die Erweiterung des „The Commons“ und kollektive Autorenschaft konzentriert – mit dem Verständnis, dass wir immer mit den Menschen zusammenarbeiten, die vor, nach und mit uns kommen. Nachdem einem BFA in Choreografie der Universität Ohio zog Layton nach San Francisco und arbeitete u. a. mit Abby Crain, Mara Poliak, Margit Galanter, Kathleen Hermesdorf, Sara Shelton Mann und SALTA zusammenarbeitete. In Berlin arbeitete Layton vor allem mit dem T.E.N.T.-Kollektiv zusammen. Layton richtete ein Forschungsstudio ein, organisierte Veranstaltungen, Partys und Shows in Berlin, Dresden, Stockholm und auf freien Farmlandschaften. laytonlachman.com

SAMUEL HERTZ ist ein Komponist/Forscher, der sich auf Klang und Klima spezialisiert hat. Frühere Performances über Infraschall, akustische Ökologie und radiophone Mondübertragung wurden an Orten wie dem Palais de Tokyo (FR), Fylkingen (SE), Pioneer Works (US), Opera North (UK) und dem National Science + Media Museum (UK) präsentiert. Hertz hat sieben Essays über Klang und Umwelt verfasst, und seine Forschung findet derzeit im Rahmen der School of Infinite Rehearsals/Onassis Future Initiative statt. samhertzsound.de

CHOREOGRAFIE Layton Lachman KOMPOSITION, SOUNDDESIGN Samuel Hertz VON UND MIT Caroline Neill Alexander, Emeka Ene KOSTÜM Ivanka Tramp LICHTDESIGN Sandra Blatterer Dramaturgische Beratung Maxi Wallenhorst

Eine Produktion von Layton Lachman/Samuel Hertz in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Die 30. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Tanzfabrik Berlin e.V., Theaterhaus Berlin Mitte und Förderband e.V./Berliner Spielplan Audiodeskription. Medienpartner: taz. die tageszeitung